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| Copyright Noah Fitz |
Aufgeregt flitze ich durch meine Wohnung.
Bei dem heutigen, offiziellen Wettrennen der ersten Ebene der Unterstadt wollte ich Stefano di Santo vor mein Aufnahmegerät zerren. Alles an diesem mysteriösen Syndikats Boss schreit förmlich nach einer heißen Story voller Skandale.
Gut, ich habe kein echtes Gerät, aber dafür meine Schreibutensilien. Wenn ich mit einem Holo-Rekorder dort auftauche, würde ich nicht mal bis zum Eingang kommen. Als Escort würde man mich vermutlich durchlassen – diese Typen sind doch alle gleich.
Mein knappes, schwarzes Minikleid ist nicht gerade das bequemste Kleidungsstück. Ich muss die ganze Zeit zuppeln und zerren, damit es nicht alles an mir freilegt. Ich bin schon kurz davor aufzugeben, als mein Blick auf meinen Hosen-Overall fällt, der betont eng anliegend meine Figur umschmeichelt.
So ein wenig Rennfahrerstyle müsste auch klappen, denke ich, springe hastig in das Kleidungsstück und mache mich auf den Weg.
Nach einer halben Stunde erreiche ich das Areal. Jetzt muss ich nur noch durch die Security ins Fahrerlager und den Bereich der Rennausstatter gelangen. Die hungrigen Blicke, welche meinem Hintern folgten, ignoriere ich geflissentlich – ich bin schließlich nicht zum Vergnügen hier! Aber das funktioniert schon mal hervorragend.
Am Rand einer Menschenmenge, die sich um die Rennfahrer gebildet hatte, fällt mein Blick auf einen seltsamen Kerl. Er wirkt so um die 60 Jahre, allerdings lässt der wachsame Blick seiner Augen mich innehalten. Mit zusammengekniffenen Augen krame ich in meinem Gedächtnis nach den vagen Beschreibungen des Syndikatsbosses – das muss er sein!
Ich schiebe mich durch die Menge, bis ich neben ihm zum Stehen komme, und berühre ihn mit meiner Hand am Arm. Vor Anspannung halte ich die Luft an. Ein flaues Gefühl überkommt mich, als er sich zu mir umdreht.
Stefani di Santo
„Sollte sich eine Dame nicht eher um die jungen Fahrer kümmern, als um einen unscheinbaren Herren wie mich?“, begrüßt er mich und zieht argwöhnisch die Augenbrauen zusammen.
Susanne
„Nun, das kommt auf die Dame an“, antworte ich ohne zu zögern.
Stefano di Santo
„Und was wollen Sie von mir? Das Rennen beginnt gleich und ich habe nicht viel Zeit“, er steckt die Hände in seine Taschen und blickt mich auffordernd an.
Susanne
„Ich hätte da eventuell ein lukratives Geschäft, das ich gerne mit Ihnen unter vier Augen besprechen würde. Es geht um Doriant-Kerne“ , ich hatte aus einer heißen …ähm… inoffiziellen Quelle vernommen, dass dies etwas war, an dem di Santo Interesse hat.
Stefano di Santo
Er blinzelt und starrt mich zunächst wortlos an.
„Nicht so laut, verdammt“, zischte er plötzlich. „Los, wir gehen an einen ruhigeren Ort.“
Susanne
Die erste Hürde ist genommen und ich unterdrücke mir ein Grinsen.
Nur, was jetzt? Ich muss über die Doriant-Kerne an die Antworten kommen. Nachdem wir in seinem privaten Bereich mit Blick auf das Fahrerlager angekommen waren, entscheide ich mich, alles auf eine Karte zu setzen.
Stefano di Santo
„Nun?“, fragt er und verschränkt die Arme vor der Brust.
Susanne
„Nun di Santo oder darf ich Stefano sagen? Ich muss mich erst davon überzeugen, dass unsere Zusammenarbeit nicht nur lukrativ ist, sondern auch auf einer gewissen Vertrauensbasis steht. Schließlich muss ich nicht extra erwähnen, dass es mehr als gefährlich ist.“
Stefano di Santo
„Tzch“, er knirscht mit den Zähnen. „Normalerweise würde eine Gravitationskanone an deiner Schläfe dich davon überzeugen, dass ich dir vertrauensvoll nicht das Hirn in Brei verwandle. Aber für Doriant-Kerne muss man eben alternative Wege gehen. Was schwebt dir vor als Beweis?“
Susanne
Ich muss mein Pokerface bewahren, wenn ich nicht als Leiche in einer Gosse landen will.
„Nun, ich würde sagen, wir fangen mit ein paar Infos deinerseits an. Das zeugt doch von einer guten Geschäftsbeziehung, wenn man seinen gegenüber besser kennenlernt, findest Du nicht?“
Stefano di Santo
„Männlich, Ü60, seine Geduld verlierend“, grunzt er. „Sonst noch Fragen?“
Susanne
„Gut, dass Du gerade Dein Alter ansprichst, denn ich denke, du hattest einen sehr guten Spezialisten für dein Gesicht, denn du scheinst in Wahrheit um einiges jünger, nehme ich an.“
Stefano di Santo
„Wie kommst du denn darauf? Ich bin nur ein Herr alter Schule, der nichts von dem Jugendwahn der heutigen Zeit hält“, er grinst. „Okay, schon gut. Ja, die plastische Chirurgie und Genetik hat da etwas nachgeholfen. Abgesehen davon, dass man wunderbar seine Vergangenheit loswerden kann, scheint es den Schlägern irgendwie Respekt einzuflößen – mehr als ein zur Kampfmaschine umgebauter Arm.“
Susanne
„Das glaube ich dir gerne und nun zu einem Thema, das mich heute interessiert, denn schließlich habe ich gerade eine Wette auf einen deiner Fahrer platziert. Ich hoffe doch, er gewinnt! Denn man berichtet mir von noch nichts Gegenteiligem. Hast du da eventuell etwas nachgeholfen?“
Stefano di Santo
„Du willst also nur maximalen Profit aus dem Rennen schlagen?“, er kneift die Augen zusammen, aber grinst dann breit. „Das ist nach meinem Geschmack! Natürlich helfe ich da nach – Glück ist etwas für abergläubische Idioten, die im Kopf noch in der Vorkriegszeit leben.“
Susanne
„Ja, so sehe ich das auch. Deshalb will ich mich ja auch nicht auf Glück verlassen, sondern auf ein finanzielles Geschäftsmodell. Wir wollen beide profitieren. Also verrate mir mal, was du anstellst damit deine Fahrer dieses Glück haben. Denn im Moment bin ich noch nicht so überzeugt, da ich weder deine Herangehensweise kenne, noch wie du das Ganze anstellst.“
Stefano di Santo
„Das Übliche. Ein wenig Sabotage hier, etwas Erpressung dort … und ein genetisch-kybernetischer Magnetverstärker im Hirn meiner Fahrer“, antwortet er zufrieden lächelnd.
Susanne
„Das hört sich doch nicht schlecht an, wenn man hoffen kann, das kein Magnetverstärker durch äußere Einwirkung sabotiert werden kann. Was ist für solche Zwischenfälle eingeplant?“
Stefano di Santo
„Dafür brauche ich ja die Kerne – selbst, wenn es keine Außensabotage gibt, ist das Hirn damit äußerst instabil. Das ist eben der Preis für künstliche Telekinese“, er zuckt mit den Schultern. „Ein frittiertes Hirn im Austausch für temporäre Macht, mit der man Hindernisse oder andere Fahrer mit einem Gedanken aus dem Weg räumen kann.“
Er hebt beide Hände und lehnt sich entspannt zurück.
„Die Kerne halten die Auswirkungen etwas besser im Zaum. Du siehst also, wenn du mir hilfst, hilfst du dir selbst“, er lächelt entwaffnend. „Kommen wir nun zu deinem Teil. Woher beziehst du die Steine?“
Susanne
„Mein lieber Stefano, ich halte es in der Regel so, dass ich gerne die Kontrolle behalte und du die Steine rein von mir beziehen wirst. Denn sonst wäre ich ja überflüssig. Du verstehst, was ich damit andeuten will. Deshalb führen wir ja das Gespräch. Sozusagen als Verhandlungsbasis. Aber bevor wir hier weitere Worte verlieren, lass mich sehen was deine Fahrer so drauf haben und ob das auch wirklich alles so klappt.“
Stefano di Santo
„Dann lass uns zu den Fahrern gehen. Du wirst sicher verstehen, dass ich dich unter Aufsicht stellen muss, mit diesem Wissen kann ich dich nicht so einfach davonlaufen lassen – ohne die Kerne erhalten zu haben.“
Er winkt mit der Hand und ein Holokreis leuchtet um das rechte Handgelenk auf. Flink tippt er mit der anderen Hand darauf herum und wenige Sekunden später tritt ein Hühne von einem Kerl durch die Tür.
„Darf ich bitten?“, er deutet mit der Hand zum Ausgang.
Susanne
Ich sitze ganz schön in der Klemme, stellte ich in Gedanken fest.
„Gerne, Stefano. Ich hätte auch nichts anderes erwartet“, erwidere ich lächelnd und hoffe, dass meine Knie nicht anfangen zu zittern.
Stefano di Santo
„So da wären wir, der heutige Fahrer ist besonders begabt mit der künstlichen Telekinese. Ich muss ihn jedes Mal Prämien versprechen, damit er nicht zu viele Fahrer umbringt – es würde einfach zu sehr auffallen“, erzählt er und tritt an die Absperrungen heran.
Susanne
Meine Neugier bezwingt meine Angst, die mich kurz übermannen wollte und ich schaue mir den Fahrer an. Er wirkt eher unscheinbar. Ein einfacher Typ in einem grünen Overall mit kybernetischen Armen und Beinen. Bisschen deformiert waren sie – zugegeben – aber er hinkt immerhin nicht. Allerdings scheint er irgendwie zu schwanken – so als wäre er betrunken.
„Der soll ein Gewinnertyp sein?“, frage ich ungläubig. „Der kann doch kaum gerade stehen!“
Stefano di Santo
„Aber sicher. Ein Blick genügt und du fliegst bis an das andere Raumende“, schmunzelt er zunächst.
Doch plötzlich runzelt er seine faltige Stirn und schaut den Fahrer genauer an.
„Hey!“, rief er barsch. „Komm mal her!“
Der Fahrer reagiert zuerst nicht, dreht dann den Kopf und man sieht Speichel aus seinen Mundwinkeln laufen.
„Scheiße“, flucht er leise. „Los, schnapp ihn dir bevor er durchdreht und Schaden anrichtet! Bring ihn sofort weg! Ich suche Ersatz. Ausgerechnet jetzt…“
Susanne
Und schon läuft er eiligen Schrittes mitsamt seines Schlägers zu dem Fahrer, der urplötzlich beginnt zu zittern. Blut läuft aus seinen Augen die Wangen herab.
Der kurze Schockgedanke, was wohl mit dem Fahrer ist, durchzuckt mich, bis mich mein Fluchtimpuls zurück in die Wirklichkeit befördert und meine Beine sich von allein von dem Spektakel wegbewegen. Ich muss hier schleunigst weg und laufe nun schnellen Schrittes in eine Gruppe voller Werbemädels, in deren Mitte ich mich unauffällig Richtung Ausgang bewege.
Ich presse mich in eine dunkle Ecke und tippe auf den Anhänger um meinen Hals.
Die Fernbedienung für mein künstliches Haar schaltet um, und plötzlich verkürzen sich meine langen, schwarzen Haare zu einem blonden Bob. Ich friemele die Sonnenbrille aus meiner Anzugtasche und trete dann mit festen Schritten auf den gang hinaus.
Ich wusste doch, dass mir der Kram mal gute Dienste leisten wird, denke ich. Abgesehen von dem Zeitersparnis morgens im Bad.
Ich trete aus dem Gebäude, biege um die nächste Kurve und lasse mein Fahrzeug stehen – nur zur Sicherheit. Eine der vollgestopften Antigrav-Bahnen ist die bessere Tarnung.
Der Artikel über diese Sache wird mir einiges an Geld einbringen – oder mal sehen, was ich noch so mit diesen Infos anstellen kann, denke ich breit grinsend.
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| Artwork: Stefan Morrell http://stefan-morrell.cgsociety.org/ |
Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in die Stadt Skyscrape gefallen, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, das ich froh bin heil entkommen zu sein. Aber unsere Chefredakteurin Bibi kennt ja da nix, wenigstens hatte ich gutes Equipment. 😉
Aber da ich nun so eilig entfliehen musste, hab ich mir noch etwas geschnappt bei denn Fahrern und ich verrrate es euch, denn es sind spezielle Lesezeichen die ihr hier gewinnen könnt.
Schaut mal hier!?
Gewinn!!!
Je 1 Set Lesezeichen
(Bestehend aus einer Oberstadt und einer Unterstadt auf den Lesezeichen)
Mi. 07.02.18
Interview mit einem Syndikatsboss
Bei Mir! 😉
Fr. 09.02.18
Interview mit einem Bio- Aktivist
Bei Susanne von Magische Momente
Mi. 14.02.18
Interview mit einem Schnitzer
Bei Teja von Gwynnys Lesezauber
Fr. 16.02.18
Interview mit einer Chirurgin
Bei Katharina von booksline
Mi. 21.02.18
Interview mit einer Obrigkeitsvertreterin
Bei Ann-Sophie von Reading is like taking a journey
Fr. 23.02.18
Interview mit einem Kybernetikmechaniker
Bei Charleen von Charleen’s Traumbibliothek
Mi. 28.02.18
Unsere Nachrichten Chefin! 🙂
Zusammenfassung und Infos für euch bei Bibilotta
Wir wünschen euch ganz viel Spaß und vor allem ganz viel Glück !!!!
Liebe Grüßle Eure Susanne
Preis: 4,99€ [E-Book]
Seitenanzahl: 353
Meine Wertung: 5/5
Verlag: Dark Diamonds
Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
erschienen am: Januar 2018
ISBN:
978-3-646-30064-2
Grayson und Lucia treffen und verlieben sich.
Alles deutet auf ein Happy End hin, wenn da nicht das plötzliche
verschwinden von ihr wäre.
Eines abends kehrt keine Lucia von ihrer Schicht im Café nachhause und die Frage
nach dem Warum treibt Grayson fast zu Verzweiflung.
Den in Swanson Coast ist es nicht nur beschaulich, sondern auch ruhig.
Jeder
kennt Lucia, die ihren Spitznamen Lady- Blue- Eye ihren blauen Augen zu
verdanken hat.
Dabei versuchen er und seine Freunde des Rätsels Lösung zu entschlüsseln.
Diese
liegt in der Technik wie es scheint.
Eine fast unlösbare Suche beginnt …
Das Cover gefällt mir sehr gut mit dem strahlenden Blau des Titels, der
passend mit den Augen der Frau harmoniert.
Dabei das weiß, das an Kälte und
Schnee erinnert wie an Frost, gefallen mir und machen Neugierig was sich hinter
der jungen Frau und dem Titel verbirgt. ??
Die Autorin Jo
Schneider hat einen wundervoll gefühlvollen Schreibstil, der mich hier in ein
Mysterium mitgenommen hat, das nicht nur im Fantasy Bereich spielt, sondern
einen mitbangen lässt von Anfang bis Ende.
Hierbei werden sehr gut die
Gegenwart mit der Vergangenheit kombiniert die in Rückblenden ablaufen und
immer wieder abwechseln. So lernt man die Protagonisten vor ihrer Beziehung
kennen und wie sie zusammenkamen. Dann wie sie miteinander umgingen bis hin zu
dem Mysteriösen Verschwinden.
Für mich ist Grayson mit seinen Ideen wegweisend in der Zukunft und auch im
privaten Bereich. Denn er versucht das verschwinden mithilfe von Technik
aufzudecken. Dabei helfen ihm seine und ihre Freunde.
Sehr interessant ist auch das Ende, das mich teils etwas sprachlos zurücklässt
und ich noch gefühlt Tausend Fragen habe.
Wenn Dein Herz in Stücke bricht …
Dann sind wir in dem Fall in dem beschaulichen Swanson Coast.
Denn genau dort wohnt Grayson Porter mit Lucia, die er vor 10 Monaten kennen
und Lieben gelernt hat.
Dabei sind beide glücklich, bis eines Abends, keine Lucia
auf ihn daheim wartet oder durch die Tür kommt.
Denn sie ist spurlos nach ihrer Schicht im Café verschwunden.
Besorgt suchen Grayson uns seine Freunde alles ab, aber leider erfolglos.
Dabei versucht Grayson mithilfe der Technik sie ausfindig zu machen und
entdeckt seltsames. Denn Lucia scheint ein Geheimnis zu haben das größer ist
als ihr spurloses verschwinden.
Mysteriös und Fantastisch hat mich dieser Auftakt in seinen Bann gezogen.
Sei es jetzt vom Gefühls Karussell bis hin zum roten Spannungsbosen der einen
nicht mehr loslässt und der alles entscheidenden Frage, Warum.
Ich liebe dies Mysteriösen Einzelheiten und die ganze Szenerie im Jahre
2126, wo Grayson ein junger Aufstrebendes Genie ist, der Demenzkranken hilft und
sich in der Forschung mehr als bewährt hat.
Sehr interessant und ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
Absolut gelungener mystisch Fantastischer Auftakt der mich begeistert hat! ?
Ein spurloses verschwinden und die Frage nach dem Warum begleiten die Protagonisten.
Die Reihe
– Blue Fall (Die Blue-Reihe 1)
– Blue Love (Die Blue-Reihe 2)
– Blue Soul erscheint im April 2018
Preis: 8,95€ [D, TB] & 0,99€ [D, E-Book] & 4,99€ [Hörbuch]
Seitenanzahl: 146
Meine Wertung: 5/5
Verlag: Sternensand Verlag
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
erschienen am: Februar 2017
ISBN: 978-3906829708
Was wäre wenn …
Wenn in jedem Märchen zwar ein Funken Wahrheit steckt, aber diese nicht
unweigerlich die ist, die man uns hier erzählt.
Denn was wäre wenn nicht das
Böse, das Böse und wenn nicht alles schwarz oder weiß wäre.
Ja was wäre
dann …
Vor allem wenn man denn Brüdern
Grimm trauen darf.
Allerdings gibt es eine Geschichte die viele überdeckt und
doch der Anfang zu sein scheint.
Wir lernen hier den jungen Will kennen, der bei einem seiner zahllosen
Besuche in der Psychiatrie erfährt das der Zeitpunkt bald abgelaufen ist und
das Jahr 2012 das alles entscheidende sein wird.
Denn genau in diesem Jahr befindet sich Will und nicht nur das, wir haben
schon Oktober.
Nur warum sollte man in diesem Jahr vor einer Geschichte die aus
der Feder der Grimm Brüder entstammt Angst haben?
Eine phantastische Reise in die Vergangenheit wird dir die Zukunft offenbaren
…
Das Cover ist ein gelungener Eyecatcher, der Lust auf mehr macht. Zum einen
sieht man eine junge Frau die ein bezauberndes weißes Kleid an hat wie die
Unschuld und mit ihrer Gestalt vor einem Spiegel zu stehen scheint.
Nur warum? Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Für mich ein absolut gelungener Eyectacher der zum Inhalt sehr gut passt.? ?
Die Autorin Maya Shepherd hat mich hier mit ihrem Hörbuch begeistert und ich muss sagen, es war spannend
mit anzuhören wie die Sprecherin Marlene
Rauch den Protagonisten Leben einhauchte. Einfach wunderbar und vor allem sehr spannend.
Denn dieser Auftakt nimmt einen mit in die Gegenwart 2012 und auch in die Vergangenheit
ins Jahr 1812. Man erfährt mehr über die Apfelprinzessin, aber auch über Will
und wie er sein Leben im Kinderheim gestaltet. Sehr schön und Düster angehaucht
nimmt einen die Sprecherin fasziniert mit. ?
Wenn ein Märchen wahr sein könnte …
Was wäre dann …
Ja diese Frage stellt sich William Zimmer, alias Kurzname Will schon seit
langem nicht mehr.
Seit sein Vater in der Psychiatrie in Berlin sitzt, ist
für ihn alles was mit Märchen zu tun hat in einer Schublade verschwunden wo er
denn Schlüssel nie wieder finden möchte. Denn solche Geschichten und die Prophezeiungen
von seinem Vater sind daran schuld das Will im Kinderheim aufwuchs anstatt in
liebevoller Geborgenheit.
Will kann das seinem Vater nicht verzeihen und hofft,
nicht auch irgendwann diese Einrichtung von innen zu sehen. Denn seltsame Vorkommnisse,
wie zum Beispiel ein junges Mädchen mit sehr viel Ähnlichkeit von Alice
begegnet ihm beim Besuch seines Vaters. Zum Glück ist seine gute Freundin Maggy
bei ihm, die ihn unterstützt und ihm hilft.
Nach dem anstrengenden Besuch der wie immer sehr gedämpft endete, nachdem sein Vater
meinte das Will beobachtet würde von den Raben der bösen Königin, muss Will
schlucken, denn solch ein Rabe sitzt vor dem einzigen Baum des Kinderheims und starrt
ihn unentwegt direkt an.
Eine seltsame Situation schießt es Will durch den
Kopf, die allerdings noch seltsamer wird. Denn kurz darauf teilt ihm sein
bester Freund Joe mit, das auf Will ein seltsamer Besucher wartet.
Dieser
Besucher ist nicht nur sehr klein, sondern stellt sich als Rumpelstein vor, der
Will einen geheimnisvollen Umschlag überreicht.
In diesem Brief steht, das Will
alle Antworten auf seine Fragen bekommen wird und das nur er die Welt retten
könnte. Denn der Glassarg würde sich schon sehr bald öffnen.
Er solle mit dem
Brief an einen Bahnsteig kommen und von Dort würde er nach Königswinter
gebracht werden.
Will denkt es wäre wieder einer dieser makabren Scherze. Aber er lässt sich
auf Bitten von Maggy darauf ein und schon bald sind die Drei, Maggy ihr Bruder
Joe und Will auf dem verlassenen Bahnsteig wo eigentlich kein Zug mehr fahren
dürfte.
Eigentlich, denn genau um Mitternacht hält dort nicht nur ein Zug
sondern mit einem bestimmten Schaffner Namens Rumpelstein.
Geschockt und Neugierig steigen die drei ein, gespannt was in Königwinter
bei Bonn auf sie warten wird.
Denn aller Anfang nahm damals seinen Lauf während eines schlimmen Winters im
Jahre 1812 wo die Geschichte von allem begann.?
Ein Auftakt der begeistert und absolut empfehlenswert ist!!! ??
Ein Wunsch, ein Fluch und eine Liebe die alles verändert…
Die Reihe
– Die Grimm-Chroniken (Band
1): Die Apfelprinzessin
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