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Blogtour

Blogtour zu Second Horizon

Hallöchen, ihr Lieben!

Heute geht es rund, ich habe das Thema »Vom Himmel gefallen« (Babe & Fraktion Indies)
Das heißt: Ich falle direkt in das Buch »Second Horizon«, denn ich habe ein Treffen mit Babe.


Wer soll das sein? Ich habe einen kleinen Steckbrief erhalten.

Name: Babe
Aussehen: pechschwarzer, langer Bobschnitt, violett-graue Augen, zierliche Körperform
Besonderheiten: kybernetischer Knochenbau, mit magischen Runen beschlagen
Kleidung: Turnschuhe, Schlabberhose mit zig Taschen, Shirts mit provokanten Aufdrucken, große Kopfhörer, Sonnenbrille, immer eine Pistole dabei

shutterstock by Kiselev Andrey Valerevich

Ich bin gespannt, vor allem, ob mich Babe beim Billiard abzocken will. Darin hat sie noch nie verloren. Sie soll wohl ziemlich chaotisch und bissig sein.
»Draufgängerisch, nicht zu bändigen und manchmal verspielt«

So, aber bevor ich mich jetzt in das Buch begebe, wird erst einmal alles verstaut was wichtig ist: Handy, Charger zur Rückkoppelung in unsere Welt und mein Notfallplan Nummer Eins – Kaugummi. Wenn alles schief geht, muss man erst mal einen Kaugummi kauen. ;)
Also dann mal ran. Ich bin gewappnet! Ich drücke die geheime Kombination auf den Buchrücken an meinem Bücherregal. Eins, zwei, drei und schwupps bin ich auch schon im Hyperraum und werde durch einen Port mitten in die Welt von »Second Horizon« gesaugt.

Rumms!

Ich komme auf einer Seitenstraße an. Allerdings befinden sich meine Füße in einem stinkenden Müllhaufen neben einer verrosteten Mülltonne. Also da muss aber noch was gewerkelt werden, wenn ich hier so rauskomme – die Zielgenauigkeit der Kalibrierungen lässt zu wünschen übrig. Ich schüttle mir meine Schuhe aus, an denen jetzt jede Menge Unrat dranklebt. Ich will nicht wirklich wissen, was das alles ist.
Plötzlich fällt ein Schatten fällt über mich. Ich hebe meinen Blick und sehe am Ende der Seitengasse eine kleine Gestalt. Das Licht der Kreuzung hinter ihr lässt den Schattenwurf wie den eines Riesen wirken.

»Hat doch super funktioniert«, höre ich sie amüsiert sagen. »Punktgenau in den Sauhaufen – so wie ich’s berechnet habe. Jetzt schau mich nicht so an – verstehst du keinen Spaß?«

»Ich hätt’s mir denken können«, grinse ich. »Volle Punktzahl!«, rufe ich Babe zu. So, wie ich sie mir vorgestellt habe, steht sie vor mir. »Okay, lass mich raten: Wir reden beim Zocken in der nächstgelegenden Billard Kneipe?«

»Nur, wenn du verlieren willst«, antwortet sie, während sie auf mich zuschlendert. Ihre Hände stecken in den tiefen Taschen ihrer Hose. Ein neongelbes TIEFER GEHTS NICHT glitzert auf ihrem weitem, schwarzen Shirt – der Kragen entblößt allerdings nicht einmal ihre Schlüsselbeine. Eine Sonnenbrille steckt darin. »Du wolltest doch auch etwas Sightseeing betreiben, mh? Das Indie-Viertel lässt keine Wünsche offen.«

»Kein Thema, ich bin bereit! Du kennst dich hier gut aus, also zeig mir mal eure City. Bitte mit Tourguide Modus«, grinse ich.

Der Tourguide Modus oder was hab ich mir da bloß dabei gedacht.

Babe greift zu ihrer Sonnenbrille, zieht sie aus dem Kragen und klappt sie auf. Betont langsam schiebt sie diese mit beiden Händen auf ihre Nase, sodass die Lichter auf den Messinggestell theatralisch glänzen. Mit Schwung dreht sie sich um, hebt ihren Arm wie eine Ballerina und lässt die Hand nach vorne abknicken.

»Folgen Sie mir bitte, werte Gäste. Wir begeben uns nun in das Viertel der Indies – Freidenker, Visionäre, Irre und Kotzbrocken!«, säuselt sie, aus der Gasse trottend. Sie wirft mir über ihre Schulter einen amüsierten Blick zu. Ihre Lächeln umspielt ein wissendes Lächeln. »Betreten auf eigene Gefahr oder persönlichem Wahnsinn«, ergänzt sie flüsternd.

»Passt ja hervorragend, da ich beides bin«, erwidere ich und folge ihr. »Also erzähl mal, wie bist du hier hergekommen?«

»Was für eine unhöfliche Frage«, entgegnet Babe. »Wo genau ich herkomme, weiß keiner.« Ich glotze sie verduzt an, was sie mit einem neckischen Augenzwinkern quittiert. »In Neo-Lhasa bin ich vor ein paar Jahren gelandet. Hier im Indie-Viertel fühle ich mich am wohlsten, Jeder kann sein, wie er will – und sei es auch noch so exzentrisch. Man muss nur mit dem Echo leben können.«

»Du bist also ein Einzelgänger?«, schiebe ich direkt nach, während sie mich eine spiraltförmig nach oben laugende Gasse entlangführt. Mir wird ein wenig schwindelig.

»Meistens, ja. Gibt nur wenige Wesen, die ich gern um mich habe. Bin kein Soziopath oder so, schätze nur meine Unabhängigkeit«, erklärt sie mir und wedelte mit der Hand zur Seite. »So, wie die meisten an diesem Ort.«

»Von was lebst du hier oder wie verdienst du dir deine Credits?«, bohre ich weiter und frage mich, wann diese verdammte Gasse endlich zu Ende ist.

»Ach, ich tu, worauf ich Lust habe, um an Creds zu kommen.« Sie zuckt mit den Schultern. »Meistens turbulenter Kram. Mir egal, ob es legal oder illegal ist – Spaß muss es machen!« Sie kichert hinter vorgehaltener Hand, was mich vermuten lässt, dass sie eher den illegalen Kram mag.

Babe wendet sich plötzlich der Wand neben uns zu und streckt mir die Hand entgegen. Ich hebe meine Augenbraue und schaue ihre Hand an.

»Nimm schon«, fordert sie mich auf und schenkt mir ein zuckersüßes Lächeln.

Oh Sch …, geht es mir durch den Kopf. Das Lächeln kenn ich doch woher.

Ich strecke ihr meine Hand entgegen und plötzlich reißt es mich nach oben. Ich schreie, als die Straße unter mir immer kleiner wird. Überraschend sanft – ich hätte ein paar gebrochene Knochen vermutet – lande ich auf dem Dach eines Gebäudes. Als ich Babe anranzen will und sie anschaue, sehe ich, wie ihre Haut noch leicht blau glüht. Verwirrt blinzele ich. Babe grinst immer noch und lässt meine Hand abrupt los.

»Na komm schon, nicht trödeln«, flötet sie unbekümmert. »Du wolltest was sehen – bitte schön!« Sie dreht sich um ihre eigene Ache und breitet die Arme aus.

Ich lasse meinen Blick wandern, und mir verschlägt’s glatt die Sprache. Vom Dach dieses gewundenen Türmchens habe ich einen Rundumblick über das Viertel der Individuellen – abgekürzt Indies. Das Wort konnte nicht treffender gewählt sein, denn kein Gebäude gleicht dem anderen. Sie sind rund, schief, eckig, bunt, grau, blinkend. Die Straßen sind ein chaotisches Gewirr dazwischen. Einmal kurz weggeschaut, ist auf einmal wieder etwas anders, oder bilde ich mir das nur ein?

»Richtig gecheckt«, sagt Babe neben mir. »Die Magi-Arcs haben grad’ schon wieder was verändert. Machen die ständig nach Lust und Laune. Hier toben sie sich aus, ohne irgendwelche Regeln befolgen zu müssen. Dieser Ort, auf dem Dach einer schiefen Fabrik, bietet die absolute Eigenwilligkeit für Jedermann.«

Ich reibe mir verwirrt über die Augen, als eine Straße sich verbiegt und sich plötzlich zu einer Brücke wandelt. Langweilig ist es hier auf jedenfall nicht – und damit genau Babes Kragenweite. Wir setzen uns auf die Dachkante und sie erzählt mir mehr über diesen Ort.

Indie-Viertel:

Lokalisation: Neo-Lhasa, Himalaya-Gebirge, auf dem Dach einer Magie-Recycling-Fabrik
Einwohnerzahl: nicht im zentralen Schwarmsystem festgehalten
Zugänglichkeit: frei, keinerlei Einschränkungen – nur der Runen-Sektor obliegt einer magischen Quarantäne
Struktureller Aufbau: wirres Verkehrsnetz, hohe Gebäude, unzentralistische Wirtschaftsverteilung
Sozialer Aufbau: bewohnt von Menschen und andere Wesenheiten, welche ohne zentrale Organisation und Absicherungen des Schwarms leben möchten – keinerlei Schichtungen zwischen arm & reich, gesetzesneutral
Besonderheiten: Bewohner legen eine gewisse Exzentrik an den Tag, sowie ein besonderes Augenmerk auf die Betonung ihre Individualität, die eigene freie Entfaltung ist wichtiger, als sich für das Wohl der Gesellschaft unterzuordnen, sehr starke Weiterentwicklungen in Forschungsbereichen aller Art

shutterstock by Liu zishan

»Also gut, die Idee hier Creds zu verdienen ist einleuchtend, aber mal ‘ne andere Frage, wo wohnst du?«, überlege ich laut.

»Och…« Sie kratzt sich am Hinterkopf. »Überall, schätze ich. Ich mag es frei zu sein, ein Zuhause wäre eine Kette, die mich an einen Ort bindet, oder nicht? Manchmal schlafe ich in einem Hotel, manchmal bei Bekannten, manchmal auf einer Bank, manchmal bei einem Liebhaber.« Babe zuckt mit den Schultern. »Bin frei wie der Wind!«

Sie zieht ihre Sonnenbrille ab und schaut über die Stadt. Babes Lider sind halb geschlossen und hinter den langen Wimpern sehe ich Iriden voller Frieden. Keine Spur von Gehetzsein, wie ich es vermutet hätte. Sie mag ihr Leben genau so, wie es ist.

»Ich hab da so ein Gerücht gehört wegen Namen. Was ist da dran?«, frage ich weiter.

Babe zuckt zusammen, setzt erneut ihre Brille auf und mustert mich durch die dunklen Gläser.

»Was für ein Gerücht?« Ihre Stimme ist plötzlich seltsam kühl.

»Angeblich entblößt der Name die Seele und man wäre somit eher auffindbar«, antworte ich und setze einen unbekümmerten Blick auf. »Da kam auch das Thema Engel auf. Weißt du da was?«

Ihr Gesicht entspannt sich sichtlich. Dann fängt sie leise an zu kichern.

»So ein mystischer Quark«, grinst sie. »Also, klar, wenn der Name bekannt ist, findet man jemanden leichter – Überwachung, gespeicherte IDs, der Wocheneinkauf im Shop um die Ecke …« Babe streicht sich ihr Haar mit einer Hand zurück. »Tja, und Engel? So Geflügel in Menschenform, mh?« Sie zuckt mit den Schultern. »Weiß ich nix drüber.«

Offensichtlich gelogen und sie macht keinen Hehl daraus. Hier werde ich wohl auf Granit beißen. Vielleicht hat da meine Freundin Teja bald mehr Glück.

»Wie wäre es, wenn du mir mehr vom Viertel zeigst, gibt es da noch was Aufregendes?«, frage ich – schließlich hat Babe behauptet, hier wäre einiges los.

Ihr teuflisches Grinsen lässt mich erschaudern.

OMG … was hab ich da nur gerade von mir gegeben.

Babe springt auf. Unter ihrer Haut flammen blaue Runen auf. Sie packt mich unter den Armen und springt vom Dach. Laut plärrend und mit strampelnden Beinen meinerseits geht es abwärts. Ich komme jedoch nicht dazu, nach dem Schreck Luft zu holen, denn sie schiebt mich einfach weiter. Schon nach kurzer Zeit verliere ich in dem bunten Wirrwarr der Straßen völlig die Orientierung. Schließlich finde ich mich vor einer schmalen Tür wieder. Es gibt kein Schild, was darauf hinweist, was sich dahinter wohl befinden mag. Trotzdem steht Babe stolz davor, als hätte sie mir soeben den heiligen Gral präsentiert.

»Was soll das sein?«, murmele ich.

»Das, Herzchen, ist ein Illuthek. Dort verbindet man deine Synapsen mit schleimigen Schnittstellen an einen Magiekern. Man sieht lustige Bildchen und es fühlt sich so an, als wäre man wirklich woanders. Besser als jeder Drogentrip – macht auch nur viel abhängiger. Und? Hast Bock drauf? Alternativ gibt’s einen Billardtisch, wenn man auf eine freie Schnittstelle wartet.«

»What??? Mein Gehirn anzapfen? Dann wähle ich Billiard Tisch!«, quäke ich erschrocken. »Was hat es eigentlich mit dieser seltsamen Kraft von dir auf sich. Ich meine, deine Fähigkeiten sind krass, das weißt schon …  krass cool, aber krass.«

Sie öffnet die Tür und wir betreten einen schmalen Raum. Es ist dunkel – nur ein paar kleine Lichter in den Ecken lassen mich ein paar Umrisse erkennen. Ich stolpere über ein paar Beine. Ich will mich entschuldigen, doch derjenige reagiert nicht. Ich beuge mich hinab und sehe jemanden mit weit aufgerissenen Augen liegen. Das Zwielicht verleiht seinem entrückten Lächeln etwas Gruseliges. An seinen Schläfen hängen Kabel.

»Der ist schon gut unterwegs. Gibt nichts zu sehen, na los, weiter. Billard ist hinten, an den weltfremden Hirnverbrennern vorbei, schwenk rechts.« Babes Stimme ist kühl – sie hält offensichtlich wenig von dieser Art des Zeitvertreibs. Sie will mir wohl einfach zeigen, was möglich war.

Während wir uns durch die herumliegenden Leute schlängeln, erklärt sie mir, dass ihr Knochengerüst aus Stahl gefertigt ist. Darin eingearbeitet sind verschiedene cybermagische Runen, die es ihr ermöglichen, kurze Kraftausbrüche zu nutzen. Wohl ziemlich praktisch bei Kneipenschlägereien oder um Wege abzukürzen.

»Wieso hast du sowas an dir machen lassen? Klingt … schmerzhaft?«, bohre ich weiter, nachdem wir am Billardtisch angekommen sind.

»Manchmal muss man für seine Überzeugungen einstehen«, antwortet sie, während sie die Kugeln aufbaut. »Schöne Worte helfen oft wenig, da braucht es überzeugendere Argumente – zum Beispiel eine Faust im Gesicht. Ich wirke vielleicht draufgängerisch, aber ich bin nicht von Grund auf gewalttätig. Die moderne Medizin aus Technologie und Magie gibt uns alle Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung in die Hand. Ist das nicht wunderbar?« Sie lächelt mich entwaffnend ehrlich an, hebt ihren Zeigefinger und schiebt hinterher: »Willst du Anstoßen, oder soll ich?«

»Ich lasse dir den Vortritt«, entscheide ich … und bereue es sofort, als sie nicht nur eine Kugel dabei einlocht, sondern direkt noch zwei Stück (!) hinterher.

»Nun aber noch mal zu Runen zu kommen, sind das so Runen die ich kenne, ich meine und co.?« Mehr als reden, während Babe eine Kugel nach der anderen einlocht, ohne, dass ich überhaupt die Chance habe dranzukommen, bleibt mir eh nicht.

»Die Dinger wurden mal als Schriftzeichen einer alten Kultur benutzt – man nennt sie das Futark. Nachdem die Menschen irgendwann endlich wieder geschnallt hatte, dass es das Universum schlicht nicht juckt, was die Menschen behaupten, begann man, sich wieder mit Magie zu beschäftigen. Die Runen sind so etwas wie der Grundbaukasten – so wie die Elemente in der Chemie«, erklärt sie mir geduldig … und macht weiterhin keinen Fehler.

Ihre letzte Kugel rollt in das Loch und die cybermagische Holoanzeige an der Tischseite zuckt hysterisch auf, um den Rekord kundzugeben.

»Okay, interessant … interessant, war es eigentlich auch Magie, als du damals vom Himmel gefallen bist … oder du eben alleine Billard gespielt hast?«, murmele ich etwas angefressen.

Sie stellt den Stab beiseite und streckt sich. Dann setzt sie sich mit dem Allerwertesten auf die Tischkante und mustert mich. Kurz denke ich, sie würde mir nicht antworten, doch dann öffnet sie ihre Lippen.

»Im Zweifelsfall, schiebt man alles auf Magie, mh? Wenn man verliert … oder jemand einen verdammt geilen Auftritt hat.« Sie lacht auf. »Ja, es stimmt. Ich bin runtergefallen – von ziemlich weit oben. Wobei oben eine Sache der Perspektive ist. Vielleicht war ich tiefer, als du dir es jemals vorstellen kannst? Auf jedenfall war meine Landung etwas  … unrühmlich. Zum Glück war jemand dort, der mit eine kleine Starthilfe hier in der Stadt gegeben hat. Ich glaube, deine Freundin Bianca trifft sich mit ihm morgen.«

Jetzt geht der Punk ab … wo bin ich da hineingeraten …

Es kracht. Schreie ertönen und meine Nackenhaare stellen sich auf, als ein seltsames Jucken unter meine Haut fährt.

»Scheint, als würde jemand beim Illusion-Schauen durchdrehen«, meint Babe. »Die Person wendet Magie an, dieses Prickeln ist ungewohnt für dich, mh?«

Sie schleicht um die Ecke. Mit einem flotten Handgriff zieht sie eine Pistole aus ihrem Hosenbund. Ihre Jacke hatte sie bisher gut verborgen.

»Ich geh mal aufräumen«, erklärt sie mir und stubst mit dem Lauf der Waffe gegen ihre kleine Nase. »Du verschwindest durch die Hintertür. Das ist, glaube ich, nichts für dich.«

Wie aufs Stichwort schießt ein gelber Blitz neben ihr vorbei. Er zerschmettert glatt die Wand hinter uns.

»Ich verwandle euch alle in Brathähnchen!«, flötet ein Mann, gefolgt von einem hysterischen Lachen.

»Wahhh … What für ein Sch …«, kommt es von mir und ich sehe mich hilfesuchend nach dem Notausgang um.

»Da hinten, du Blindfisch … Schau mal, da wo es blinkt!«, ruft mir Babe zu und zielt gleichzeitig auf irgendjemanden vor ihr.

»Okay, ich bin dann mal weg!«

Ich renne und falle fast über einen weiteren Junkie, der am Boden liegt. In der engen Hintergasse schaue ich mich um und werde von einer Passantin finster angeglotzt. Wahrscheinlich sehe ich zu geschockt aus. Ich wühle meinen Charger heraus – hier draußen sollten die magischen Geräte der Illuthek das Gerät nicht mehr beeinträchtigen. Ich behalte recht. Schnell tippe ich die Koordinaten meines Lesezimmers ein – und ab!

Hui …. ihr seht, bei Babe ist immer was los!

Aber nicht nur bei ihr. Ich habe auch Mega-Gewinne für euch dabei! Speziell für euch aus Neo-Lhasa.

Was müsst ihr tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen?

Beantwortet einfach täglich die Gewinnspielfrage unter den jeweiligen Beiträgen und schon seid ihr im Lostopf.
Ihr könnt euch jeden Tag ein Los sichern!
Wer nicht hier drunter kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an den Autoren senden.Mail: efv.hainwald@fantasymail.de
Betreff: Blogtour ,,Second Horizon”

Aber nun zu meiner Frage.

Was würdet ihr gerne mit Babe erleben und wie findet ihr sie?
(Bitte mit 2- 3 Sätzen kommentieren oder auch mehr) (zwinker)

Teilnahmeregeln
* Teilnahme am Gewinnspiel ist ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern gestattet
* Die Bewerber erklären sich im Gewinnfall dazu bereit, öffentlich genannt zu werden
* Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
* Keine Haftung für den Postversand
* Versand der Gewinne erfolgt innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
* Bitte darauf achten, eine Mailadresse zu hinterlassen, oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, da sonst der Gewinn verfällt!
* Das Gewinnspiel läuft vom 29.2.2020 – 7.3.2020 um 23:59 Uhr
* Jeder Teilnehmer, der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet), bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los (bis zu 7 Lose, die Gewinnchance erhöht sich automatisch)
* Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 8.3.2020 via Mail und/oder den sozialen Medien des Autoren.

Blogtourfahrplan

Samstag, der 29.02.2020
Ein besonderes Abenteuer
Ann-Sophie von Reading is like taking a journey
***
Sonntag, der 01.03.2020
Cybermagische Welt
Stella von Weltenwandlerin
***
Montag, der 02.03.2020
Hochzivilisation
Yvonne von Mein Regal voller Regenbögen
***
Dienstag, der 03.03.2020
Vom Himmel gefallen
Bei mir!
***
Mittwoch, der 04.03.2020
Namenlose Freiheit
Bianca von Bibilotta
***
Donnerstag, der 05.03.2020
Himmlische Wesen
Teja von Gwynny’s Lesezauber
***
Freitag, der 06.03.2020
Archiveinsichten
Susanne von Magische Momente
***
Samstag, der 07.03.2020
Verlosungsteilnahme noch möglich
***
Sonntag, der 08.03.2020
Gewinnerbekanntgabe


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10 Comments

  1. karin

    3. März 2020 at 7:06

    Hallo und guten Tag Susanne,

    also das ist mal eine abgedrehte Welt/Gesellschaft /Menschenschlag und Gegend für meine Begriffe…tz..tz….
    Babe…ist sicherlich für Ihr Umfeld ganz normal geartet, vielleicht tut sie auch so eher kotzbrockig gegenüber Fremden , weil der allgemeine Überlebenskampf in ihrer Lebensmitte so riesengroß. Harte Schale..weicher Kern….
    Meine These über Babe würde ich gerne überprüfen und mich vielleicht zu einem Essen in ihre Wohnung einladen lassen…….wenn das Möglich ist…

    LG..Karin…

    Reply
  2. Simone

    3. März 2020 at 13:09

    Hallo,
    Und wow! Da hättest du ja nen spannenden Tag bei Babe:-)
    Mit ihr wirds da bestimmt nicht langweilig., und ja, so ein abenteuerlichen Streifzug durch ihre Stadt würde mir auch gefallen, wobei ich mir wahrscheinlich öfters in die Hose machen würde, vor schiss🙈
    Ich finde Babe ziemlich cool und ich glaube, wenn du es mit ihr ehrlich meinst, würde sie einem eine sehr loyale Freundin sein . Und Beschützerin… Sie kommt sehr energiegeladen rüber und ich frage mich, obs bei ihr auch ruhige Momente gibt?!

    Danke für diesen spannenden Ausflug

    Lg
    Simone

    Reply
  3. Simone

    3. März 2020 at 13:20

    Hallo,
    Und wow! Da hättest du ja nen spannenden Tag bei Babe:-)
    Mit ihr wirds da bestimmt nicht langweilig., und ja, so ein abenteuerlichen Streifzug durch ihre Stadt würde mir auch gefallen, wobei ich mir wahrscheinlich öfters in die Hose machen würde, vor schiss🙈
    Ich finde Babe ziemlich cool und ich glaube, wenn du es mit ihr ehrlich meinst, würde sie einem eine sehr loyale Freundin sein . Und Beschützerin… Sie kommt sehr energiegeladen rüber und ich frage mich, obs bei ihr auch ruhige Momente gibt?!

    Reply
  4. Alexandra Kremhoff

    3. März 2020 at 14:24

    Oh Babe würde ich gerne einmal kennenlernen.. Vielleicht ist sie gar nicht so wie sie sich gibt, sondern nur wegen ihrem Umweld.

    Reply
  5. Eugenia Hense

    3. März 2020 at 16:25

    Hallo Susanne
    Das war ein Hammer Beitrag und was du dort erlebt hast.
    Oh ich würde gern sie kennen lernen und durch ihre Stadt erkunden auch wenn ich schiss haben werde und ich glaube mit ihr wird es nie langweilig.
    Lg eugenia

    Reply
  6. Christina P.

    3. März 2020 at 19:43

    Moin,
    also….. ist Babe etwa so eine Art gefallener Engel? Sie ist zwar auf ihre Art durchgeknallt, hat sich aber dennoch unter Kontrolle und verfolgt ihre eigenen Ziele. Nicht so wie diese Typen, die sich ihre Synapsen grillen lassen. Zudem wirkt sie intelligent und als hätte sie einen ziemlichen Überblick. Oder sie ist aus einem Forschungslabor entkommen, in die Tiefe gesprungen und im Indieviertel gelandet. Dann wären die Engel künstlich erstellte oder modifizierte Wesen?
    Nachdem mir die Vergnügungsabteilung nicht so geheuer war interessiert mich die Nerd- und Wissensabteilung. Und danach möchte ich ein paar Kreative kennenlernen, z. B. aus dem Bereich Musik sowie Landschaften. Es muss doch mehr geben als Straßen und Brücken ;-) Erholungsbereiche oder so, ohne Synapsengrill.
    LG Christina P.

    Reply
  7. Bibilotta

    5. März 2020 at 9:29

    *hahahahahhaha*…. was hab ich mich hier blendend unterhalten gefühlt und alles sehr bildhaft vor Augen gehabt…
    Am besten die Szene deines Landeplatzes …. Babe hat da für den richtigen Ort gesorgt.. herrlich:
    Ja – du Wirbelwind… mit Babe hattest es nicht einfach wa ??? *kicher*

    Reply
  8. Nakira

    7. März 2020 at 12:43

    ich mag babe – sie erinnert mich auf irgend eine weise an viele Eigenschaften die ich an meinen Freunden so schätze :D sie ist anders und dennoch wie jeder andere auch. ich wäre mit ihr zur Illuthek gegangen – auch auf die Gefahr hin abhängig zu werden :D durch die Vernetzung des Gehirn hätte man sicherlich auch wie bei Harry Potter seine Erinnerungen neu durchleben können ohne die Verschleierungen des Vergessen, welche die zeit leider mit sich bringt. kein wunder das die teile hochgradig abhängig machen …. ;)

    Reply
  9. Simone Schulz

    7. März 2020 at 14:57

    Ich bin zwar sehr spät dran, aber hier versuche ich mein Glück, da das einfach sehr unterhaltsam scheint. Babe ist sympathisch – so kämpferisch und frei und ungebunden. Könnte sie mit mir einen ausflug ins Weltall machen – ich glaube ja. Ein Bier in Edinburgh wäre mir auch recht ;)
    Das Buch kommt jedenfalls auf meine Liste. Liebe Grüße, Simone

    Reply
  10. Angela

    7. März 2020 at 18:08

    Hallo Susanne,

    was für ein mega Ausflug, toller Beitrag mit Kopfkino. 😀
    Babe ist schon sehr speziell und krass aber sie gefällt mir. 😃
    Bei ihr muss man auf alles gefasst sein und mit Überraschungen rechnen. Ich würde mich gerne mit ihr auf eine Erkundungstour begeben, aber nur mit Charger damit ich wenn nötig sofort zurück nach Hause kann. 😃

    Liebe Grüße
    Angela

    Reply

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