Buch-Berlin 2018 (Enrico auf Reisen!)

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Nov 26, 2018

Dieses Jahr war ich das erste Mal auf der Berliner Buchmesse. Mir wurde berichtet, dass es gemütlicher, als die großen Messen in Leipzig und Frankfurt sei. »Gemütlich« trifft den Nagel auf den Kopf – während in Frankfurt die großen Verlage um Lizenzen buhlen und in Leipzig groß und klein direkt an die Leser herantreten, stehen in Berlin Kleinverlage, Selfpublisher und Nischen-Genre im Fokus – nicht zuletzt wegen der wesentlich günstigeren Standgebühren und die fairen Bedingungen an die Aussteller.

Dafür erhält jeder Standbetreiber große Tische und Stühle, keinerlei Trennwände oder Standaufbauten, wie auf den großen Messen. Dadurch bekommt die Messe den Charakter eines Flohmarktes, was ihren Charme meiner Meinung nach nur noch vergrößert.

Man kommt in zwei Stunden keine drei Stände weit, weil man überall plaudert, Bücher und Autoren kennenlernt. Ewig lange Signier-Warteschlangen existieren hier nicht. Versteht mich nicht falsch: Die Messe war sehr gut besucht, nur eben nicht so völlig Überladen mit Standprogrammen und gigantischen Mega-Ständen.

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