***Rezensionsexemplar***

Der Herr der Wilden Jagd

Ein neues Leben, genau das will sich die 20-jährige Carys mit ihrem Bruder aufbauen.
Denn dieser leidet an Autismus und braucht nicht nur sein geregeltes, sondern auch seine Ruhe. Carys weiß das und ist mit ihm vor der Vergangenheit in den Wald geflohen, in der sie mit ihm seit kurzem lebt.
An einem stürmischen Abend allerdings bemerkt Carys das Verschwinden ihres Bruders und findet ihn mitten im Sturm wieder.
Was Dylan, so heißt Carys Bruder erzählt, kann Carys nicht glauben, auch wenn sie die alten Geschichten zur wilden Jagd von früher kennt.
Laut Dylan soll sie der König der Jagd angesehen haben.
Am nächsten Morgen allerdings bemerkt Carys, dass die Legenden keine Legenden sind, denn Arawn der König der Jagd steht vor ihr und lädt Carys und ihren Bruder ein, sich auf ihn und den Sturm in seinen Augen einzulasssen, zur wilden Jagd.

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Zwei Geschwister

Ein Feenkönig

Eine tödliche Jagd

Wenn des Nachts die Dächer im Sturm klappern und die Cwn Annwn ihr unheimliches Geheul anstimmen, dann reitet der Feenkönig zur Jagd.

Carys ist gerade erst mit ihrem autistischen Bruder Dylan in den unberührten Norden von Wales gezogen, als ihr ein fürchterliches Unwetter das halbe Dach vom Haus reißt. Am nächsten Morgen steht Arawn vor ihrer Haustür: der Mann mit dem Sturm im Blick. Er lädt die Geschwister zur Wilden Jagd ein und während Dylan jeden Abend mit dem Wind rennt, verliebt sich Carys in den ungestümen Feenkönig. Bis sie selbst zur Beute wird.

(Auszug von der Amazon)

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Der erste Blick

Ich war neugierig auf die Märchen-Adaptionen.
Die Feen und Elfen sind ein Thema, die mir sehr gut gefallen.
Wales ist eine wundervolle Gegend.
Die Autorin hat hier eine Geschichte über Sagen und Legenden mit zwei Geschwistern gemischt, die den Sturm des Lebens überstehen und dann auf den Herrn der wilden Jagd treffen.

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Meine Meinung zu Der Herr der Wilden Jagd

Hier lernt man die zwanzigjährige Carys kennen, die sich seit dem Tod des Vaters aufopferungsvoll um ihren autistischen Bruder kümmert.
Dabei möchte sie alles und jeden von sich und Dylan fernhalten um allein und abgeschieden zu leben.
Da hat sie die Rechnung aber ohne Arawn gemacht.
Dieser ist der König der wilden Jagd und wird auf sie aufmerksam.

Carys ist Anfangs eher skeptisch und lehnt Nähe ab, aber die wilde Jag reizt sie.
So stimmt sie zu, einen Abend mit Arawn unterwegs zu sein.

Die Idee und wie es weitergeht gefallen mir sehr gut.
Dann der geheimnisvolle und gutaussehende Arawn der, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, nicht davon abzubringen ist.

Eine interessante Geschichte.

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Fazit

Eine Verwebung des klassischen Märchens von Bruder und Schwester und der wilden Jagd.

Zur Homepage der Autorin Janna Ruth.

5 von 5 Sternen

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