Das Geheime Lächeln

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Mrz 12, 2018

Preis: 9,99€ [D, TB] & 8,99€ [D, E-Book]
Seitenanzahl: 480
Meine Wertung: 5/5
Verlag: Diana Verlag
erschienen am: März 2018
ISBN: 978-3453359741

Reziexemplar!

Kurzbeschreibung

Wenn die Vergangenheit einen einholt und mit seinen Geheimnissen einhüllt.
Dann sind wir bei Emilia Lukin, die gerade in ihrem zuhause einen aktuellen Auftrag für ein Auktionshaus plant in Forma von Layout und Bildunterschriften.
Dabei entdeckt sie ein Gemälde von sich, das in ihr längt vergangene Gefühle an ein Geheimnis in ihrer Familie wachrüttelt.
Gemalt wurde das Bild Ende 1930er Jahre und zeigt ihre Großmutter Sophie Langenberg, zu mindestens ist sich da Emilia sicher. Ihre Großmutter um die sich die wildesten Gerüchte ranken lebte zu der Zeit in Paris, als sie mit ihrer Familie in Deutschland brach.
Um genaueres herauszufinden und sich selbst eine Auszeit zu gönnen macht sie sich auf die Suche nach
Antworten, die sie in eine kleinen Ort führen in der ihrer Großmutter als letztes gelebt hatte.

Cover

Das Cover ist Traumhaft schön und zeigt für mich eine junge Frau die in der damaligen Zeitepoche um die 1930er Jahre für mich unter dem Eiffelturm fast fragend zurückschaut und doch ihren eigenen Weg zu gehen scheint.
Zum Inhalt des Buches sehr gelungen dargestellt und passend.

 

Schreibstil

Die Autorin Bettina Storks hat hier eine wundervolle Geschichte verfasst, die mich wieder mit ihrer bildhaften Sprache ab der ersten Seite begeistern konnte.
Zum einen lernt man Protagonisten kennen, die einen mitnehmen in das Jahr 2016 und in die damaligen 1930er Jahre, zu zwei Frauen deren Leben durch ihre gemeinsame Familie verbunden zu sein scheint.
Man lernt Emilia Lukin kennen, die zwei erwachsene Söhne hat und sich mittlerweile die Frage stellt was jetzt noch kommen soll. Mitten im Umbruch sind die Beziehungsprobleme mit ihrem Mann das, was sie immer wieder zum Nachdenken bringt.

Dazu gefällt mir in der Geschichte schon ziemlich am Anfang dieser Satz.

“Verdrängtes ist nicht verschwunden. Es schläft in einem toten Winkel
unseres Bewusstseins. Erwacht es, ist es gefräßig wie ein ausgehungertes Tier.
Es nährt sich von unsrem innigsten Wunsch zu vergessen.”

(Auszug
von “Das Geheime Lächeln”)
 

Den genau das ist es was zum Beispiel Pauline, Emilias Mum zu verdrängen versucht. Allein macht sich also Emilia auf die Suche nach Antworten zu ihrer Großmutter und deren geheimnisse und erfährt so nicht nur mehr über sich und ihre Familie, sondern verändert so auch ihren Blickwinkel. Den nur wer frei ist sich zu entscheiden, kann dieses auch in Worten und Taten tun.

Für mich eine bezaubernde Geschichte über eine Suche die mich begeistert mitgenommen hat in das Paris der 1930er Jahre.

Hier kommt ihr zu einem Interview mit der Autorin das ich vor kurzem erst mit ihr führen durfte.

Hier geht es zur Webseite der Autorin.

 

 

Meinung

Wenn ein Gemälde alles verändern könnte …

Dann sind wir bei der Journalistin Emilia Lukin, die gerade an einem neuen Auftrag daheim arbeitet. Nachdem sie ihren damaligen Job als Redakteurin bei einem Frauenmagazin aufgeben hatte, lässt ihre Tätigkeit sie daheim aufblühen, denn es macht ihr Spaß und sie hat nicht mehr diesen Stress wie vorher.
Hier liebt sie es auf den Oosbach zu schauen der sie entspannt und dabei ihre Arbeit zu erledigen.
Im beschaulichen Ooswinkel im Westen von Baden Banden fühlt sie sich wohl und genießt es, wie gerade jetzt Magazin Auftrag zu bearbeiten. In diesem Fall ist es für ein Auktionshaus, das bei näherem Hinsehen Emilia die
Sprache verschlägt denn sie sieht sich selbst auf einem der Gemälde das von einem gewissen Paul – Raymond Fugin in den 1930er Jahren unter dem Titel “Frau im Schatten” gemalt wurde.

Emilia ist sich sicher dass dieses Gemälde ihre Großmutter Sophie Langenberg zeigt, die in den Zeiten der Unruhen nach Paris verschwand um dort  ein neues Leben zu beginnen.
Fernab der Konventionen.
Nur was passierte dann. Genau diese Fragen stellt sich Emilia und macht sich auf Spurensuche.
Die führt sie nicht nur zur Versteigerung des Gemäldes, sondern auch auf eine heiße Spur in Paris. Dabei entschließt sich Emilia erste einmal im Hause ihrer verstorbenen Großmutter in Lubéron vorbeizuschauen um sich ein Bild der Gefühle und der Hintergründe zu bilden.

Sie trifft dabei nicht nur auf alte Erinnerungen sondern auch auf viele Geheimnisse die immer noch auf ihre Entschlüsselung warten.

Dabei findet Emilia nicht nur sich selbst und ihre Familie in einem neuen Licht, sondern kann sich auch über ihre Gefühle in ihrer eigenen Beziehung klar werden.

Eine wundervolle Geschichte die einen mitnimmt und nicht mehr loslässt.

 

Fazit

Für mich eine herausragende Geschichte die berührt und begeistert!
Eine längst vergessene Vergangenheit und die Suche nach Antworten

5 von 5 Sternen

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