Zeitkurier

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Feb 3, 2018

Preis:  14,99€ [TB] &  11,99€ [D, E-Book]
 
 
 
 
Seitenanzahl: 496
Meine Wertung: 3/5
 
 
 
Verlag: Heyne Verlag
erschienen am: August 2017
ISBN: 978-3453317338

Kurzbeschreibung

Der Chronist James hat das Reisen und seinen Job allmählich satt.
Sei es die Aufträge die ihn an seine Grenzen bringen, oder die Frage für was
es sich lohnt weiter die Ressourcen in die Gegenwart zu bringen, wenn sich
nichts ändert an der Lage im Moment.

Bei seinem letzten Auftrag allerdings begeht James denn wohl größten Fehler
eines Chronisten, den er kennt die Zeit gesetze und weiß das er niemanden
retten darf auch wenn es schwer fällt, und genau gegen dieses Gesetz verstößt er
als er jemanden rettet.

Eine Zeit auf der Flucht scheint unausweichlich …


Cover

Das Cover passt zum Inhalt und man sieht einen Mann der rennend unterwegs ist
wie es aussieht.
Für mich mit dem Dunklen Raum außen interessant gestaltet, da es sich hier um
mehr als nur das ersichtliche handeln könnte.

Schreibstil

Der Autor Wesley Chu hat hier eine interessante und stimmige Zeitreise Geschichte verfasst, die
mit interessanten Protagonisten Lust macht mehr zu erfahren, was als nächstes
passiert.
Leider war ich aber nicht so drin wie ich es mir gewünscht habe beim Lesen,
da die Spannung nicht so bildhaft war wie gewünscht.
Das allerdings hat nur
etwas mit meinem Empfinden beim Lesen zu tun und nicht mit der Geschichte
selbst.

Deshalb hier nur drei Sterne.

Meinung

Wenn ein Schritt alles verändern könnte …

Dann sind wir bei dem Chronisten James- Griffin- Mars,  der wie alle anderen
Chronisten Aufträge erhält in der Zeit zu reisen und sich Ressourcen zu
beschaffen.

Bei seinem gerade erst vollendeten Auftrag traf James zum Beispiel
auf die Oberin Grace Priestly, die die Zeitfirma mitbegründet hat und im Jahr
2212 sterben wird.
Den auf dem Raumschiff, wo sie sich gerade befindet, steht
eine Druckwelle bevor, die nichts und niemanden übrig lassen wird.
James weiß
das und doch ist er traurig einen Verstand wie von Grace verloren in der Vergangenheit
zu lassen.

Wegen dieser Einsätze, in der er über manches Leben entscheiden muss,
trinkt er und lässt sich manches Mal von Schuldgefühlen überrennen.
Allerdings
hat er eigentlich Gefühle, oder wie hätte er sonst die Ausbildung die Fünf Jahre
dauert zum Chronisten überleben sollen.
Chronisten sind im Jahre 2511
gefürchtet und gehasst und ein notwendiges Übel und keine Erretter, wie manche
vielleicht denken.
James weiß das und nimmt weiterhin Aufträge an, auch wenn die Zahl aus
seinem Lehrgang schwindet, da es einen sehr hohe Sterberatte gibt.

Bei einem seiner Aufträge oder sagen wir mal so, bei seinem letzten, trifft
James eine Entscheidung die alles verändert und eingreift in das Zeit Gefüge,
den er nimmt jemanden mit.

Und genau hier wird es etwas spannender, denn vorher lernt man erst einmal
James kennen und seine Neigung sich seinem selbstzerstörerischen Sein nach
abgeschlossenen Aufträgen zu widmen. Denn die Aufträge setzen ihm immer mehr zu
und Alpträume plagen ihn.
Man lernt nicht nur James Gefühlswelt kennen, sondern auch wie es so
aussieht in der Gegenwart im Jahr 2511 und was die Verbliebenen  Bewohner auf
den restlichen Planeten so machen.
Dabei lernt man auch Smitt kennen, der der
Lotse von James ist und die Aufträge an Land zieht.

Sehr Interessant gestaltet.

Fazit

Ein Zeitreise Roman mit Empfehlung!
Ein Chronist, die Zeitreiseregeln und ein Verstoß der alles ändern könnte.

3 von 5 Sternen

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